Patent · EP0297471A3 · A3 · EP
Method for controlling a clamping device
- (11) Publication number
- EP0297471A3
- (21) Application number
- EP-88110163-A
- (22) Filing date
- 1988-06-25
- (30) Priority date
- 1987-06-30
- (43) Publication date
- 1989-10-11
- (51) IPC
- B23D 47/04; B23Q 3/06; B25B 5/00; B25B 5/06
- (52) CPC
- (54) Title
- Method for controlling a clamping device
- (57) Abstract
Eine Spannvorrichtung für das gleichzeitige Einspannen mehrerer, achsparallel nebeneinanderliegender, zylind rischer Werkstücke wird folgendermassen gesteuert: Ein erster Spannbacken wird an die Werkstücke so weit angenähert, daß diese zwischen diesem Backen und einer die Werkstücke von unten abstützenden Auflage fläche im wesentlichen lose gehalten und in Richtung senkrecht bei einer seitlichen Werkstückanlagefläche geführt sind. Alsdann wird ein zweiter Spannbacken vorgeschoben, so daß er die zwischen Auflagefläche und den ersten Spannbacken geführten Werkstücke mit einer vorgegebenen Spannkraft gegen die Anlagefläche presst. Anschließend wird der zweite Spannbacken in seiner erreichten Stellung verriegelt. Schließlich wird der erste Spannbacken mit derart abgestimmter Kraft an die Werkstücke angelegt, daß aufgrund elastischer Verformung der Werstücke diese allseits mit im wesentlichen gleichem Pressdruck zwischen Auf lagefläche, Anlagefläche und den Spannbacken einge spannt sind.
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Claims (3)
- Verfahren zum Steuern einer Spannvorrichtung für das gleichzeitige Einspannen mehrerer, achsparallel nebeneinanderliegender, zylindrischer Werkstücke mit einer Auflagefläche zur Abstützung der nebeneinanderliegenden Werkstücke, mit einer im wesentlichen rechtwinklig zur Auflagefläche angeordneten Anlagefläche mit einem ersten im wesentlichen senkrecht zur Auflagefläche verschieblichen Spannbacken, mit einem zweiten im wesentlichen senkrecht zur Anlagefläche verschieblichen Spannbacken, mit ersten und zweiten Antriebsmitteln für die Spannbacken und mit Steuermitteln für die Antriebsmittel, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: A) der erste Spannbacken (9) wird an die Werkstücke (3) so weit angenähert, daß diese zwischen diesem Backen und der Auflagefläche (4) im wesentlichen lose gehalten und in Richtung senkrecht zur Anlagefläche (6) geführt sind; B) der zweite Spannbacken (28) wird so weit vorgeschoben, daß er die zwischen der Auflagefläche (4) und dem ersten Spannbacken (9) geführten Werkstücke (3) mit einer vorgegebenen Spannkraft gegen die Anlagefläche (6) presst; C) der zweite Spannbacken (28) wird in seiner erreichten Position verriegelt; D) der erste Spannbacken (9) wird anschließend mit derart abgestimmter Kraft an die Werkstücke (3) angelegt, daß diese aufgrund eleastischer Verformung allseits mit im wesentlichen gleichem Pressdruck zwischen der Auflagefläche (4), der Anlagefläche (6) und den Spannbacken (9 bzw. 28) eingespannt sind.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Spannbacken (9) während des Verfahrensschrittes (A) so gesteuert wird, daß er sich auf die Werkstücke (3) auflegt und diese ausrichtet und danach in seine angenäherte Position zurückkehrt.
- Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekenzeichnet, daß als Antriebsmittel für die Spannbacken (9, 28) erste und zweite Hydraulikzylinder (17 bzw. 25) vorgesehen sind,und der zweite Hydraulikzylinder (25) durch ein Absperrventil (31) verriegelbar ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern einer Spannvorrichtung für das gleichzeitige Einspannen mehrerer, achsparallel nebeneinanderliegender, zylindrischer Werkstücke mit einer Auflagefläche zur Abstützung der nebeneinanderliegenden Werkstücke, mit einer im wesentlichen rechtwinklig zur Auflagefläche angeordneten Anlagefläche, mit einem ersten im wesentlichen senkrecht zur Auflagefläche verschieblichen Spannbacken, mit einem zweiten im wesentlichen senkrecht zur Anlagefläche verschieblichen Spannbacken, mit ersten und zweiten Antriebsmitteln für die Spannbacken und mit Steuermitteln für die Antriebsmittel. Spannvorrichtungen dieser Art werden im allgemeinen so gesteuert, daß beide Spannbacken gleichzeitig oder kurz nacheinander an die nebeneinanderliegenden Werkstücke angepresst werden. Dabei ist meist nicht sichergestellt oder es kann nur in sehr umständlicher Weise sichergestellt werden, daß die Werkstücke mit allseits im wesentlichen gleichem Spanndruck eingespannt sind.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein einfaches Verfahren anzugeben, mit dessen Hilfe die angegebene Spannvorrichtung so gesteuert werden kann, daß die Werkstücke mit bestimmten, gleichmäßigem Anpressdruck einspannbar sind.
Citations (1)
- DE3312384A1
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"abstract": "Eine Spannvorrichtung für das gleichzeitige Einspannen mehrerer, achsparallel nebeneinanderliegender, zylind rischer Werkstücke wird folgendermassen gesteuert: Ein erster Spannbacken wird an die Werkstücke so weit angenähert, daß diese zwischen diesem Backen und einer die Werkstücke von unten abstützenden Auflage fläche im wesentlichen lose gehalten und in Richtung senkrecht bei einer seitlichen Werkstückanlagefläche geführt sind. Alsdann wird ein zweiter Spannbacken vorgeschoben, so daß er die zwischen Auflagefläche und den ersten Spannbacken geführten Werkstücke mit einer vorgegebenen Spannkraft gegen die Anlagefläche presst. Anschließend wird der zweite Spannbacken in seiner erreichten Stellung verriegelt. Schließlich wird der erste Spannbacken mit derart abgestimmter Kraft an die Werkstücke angelegt, daß aufgrund elastischer Verformung der Werstücke diese allseits mit im wesentlichen gleichem Pressdruck zwischen Auf lagefläche, Anlagefläche und den Spannbacken einge spannt sind.",
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"1. Verfahren zum Steuern einer Spannvorrichtung für das gleichzeitige Einspannen mehrerer, achsparallel nebeneinanderliegender, zylindrischer Werkstücke mit einer Auflagefläche zur Abstützung der nebeneinanderliegenden Werkstücke, mit einer im wesentlichen rechtwinklig zur Auflagefläche angeordneten Anlagefläche mit einem ersten im wesentlichen senkrecht zur Auflagefläche verschieblichen Spannbacken, mit einem zweiten im wesentlichen senkrecht zur Anlagefläche verschieblichen Spannbacken, mit ersten und zweiten Antriebsmitteln für die Spannbacken und mit Steuermitteln für die Antriebsmittel, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte: A) der erste Spannbacken (9) wird an die Werkstücke (3) so weit angenähert, daß diese zwischen diesem Backen und der Auflagefläche (4) im wesentlichen lose gehalten und in Richtung senkrecht zur Anlagefläche (6) geführt sind; B) der zweite Spannbacken (28) wird so weit vorgeschoben, daß er die zwischen der Auflagefläche (4) und dem ersten Spannbacken (9) geführten Werkstücke (3) mit einer vorgegebenen Spannkraft gegen die Anlagefläche (6) presst; C) der zweite Spannbacken (28) wird in seiner erreichten Position verriegelt; D) der erste Spannbacken (9) wird anschließend mit derart abgestimmter Kraft an die Werkstücke (3) angelegt, daß diese aufgrund eleastischer Verformung allseits mit im wesentlichen gleichem Pressdruck zwischen der Auflagefläche (4), der Anlagefläche (6) und den Spannbacken (9 bzw. 28) eingespannt sind.",
"2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Spannbacken (9) während des Verfahrensschrittes (A) so gesteuert wird, daß er sich auf die Werkstücke (3) auflegt und diese ausrichtet und danach in seine angenäherte Position zurückkehrt.",
"3. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekenzeichnet, daß als Antriebsmittel für die Spannbacken (9, 28) erste und zweite Hydraulikzylinder (17 bzw. 25) vorgesehen sind,und der zweite Hydraulikzylinder (25) durch ein Absperrventil (31) verriegelbar ist."
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"description_excerpt": "Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern einer Spannvorrichtung für das gleichzeitige Einspannen mehrerer, achsparallel nebeneinanderliegender, zylindrischer Werkstücke mit einer Auflagefläche zur Abstützung der nebeneinanderliegenden Werkstücke, mit einer im wesentlichen rechtwinklig zur Auflagefläche angeordneten Anlagefläche, mit einem ersten im wesentlichen senkrecht zur Auflagefläche verschieblichen Spannbacken, mit einem zweiten im wesentlichen senkrecht zur Anlagefläche verschieblichen Spannbacken, mit ersten und zweiten Antriebsmitteln für die Spannbacken und mit Steuermitteln für die Antriebsmittel. Spannvorrichtungen dieser Art werden im allgemeinen so gesteuert, daß beide Spannbacken gleichzeitig oder kurz nacheinander an die nebeneinanderliegenden Werkstücke angepresst werden. Dabei ist meist nicht sichergestellt oder es kann nur in sehr umständlicher Weise sichergestellt werden, daß die Werkstücke mit allseits im wesentlichen gleichem Spanndruck eingespannt sind.\n\nEs ist Aufgabe der Erfindung, ein einfaches Verfahren anzugeben, mit dessen Hilfe die angegebene Spannvorrichtung so gesteuert werden kann, daß die Werkstücke mit bestimmten, gleichmäßigem Anpressdruck einspannbar sind.",
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